Lichtdurchflutete Räume mit 100 Sitzplätzen und zwei Terrassen für exklusiven Genuß.
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Das geschichtsträchtige Grundstück der Universität Göttingen befindet sich in der Geismer Landstraße, in der Nähe der Göttinger Innenstadt. Als klassizistischer Bau prägt die Sternwarte das Grundstück. Das neu geplante Restaurant mit Facultyclub grenzt an das vorhandene Institutsgebäude bzw. Tagungszentrum und bildet mit ihm ein Rechteck. Das neue Gebäude entwickelt sich als lineare Struktur in der fließenden Landschaft. Der Bau ist durch eine Faltung als kraftvolle Skulptur ausgebildet. Er markiert den Auftakt des Gebietes und öffnet sich in ganzer Breite der Landschaft und der Stadt. Die Sternwarte steht auf einem Plateau. Das Restaurant erstreckt sich skulptural auf dem Niveau des ehemaligen Laborgebäudes. Vor dem Neubau befindet sich eine Sonnenterrasse. Diese eröffnet die Möglichkeit der Begegnung und des Miteinanders. Alt und Neu sind so zueinander in Beziehung gesetzt, dass sie in einen Dialog treten. Es entsteht ein Ensemble, dass die Würde des alten Gebäudes unangetastet läßt. |
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Auf dem Grundstück entsteht eine neue Welt, geprägt von Ein -und Durchblicken, von Höfen, Plätzen und Wegen mit Bäumen und Wasserbecken, Gärten und Dachterrassen. Inmitten des städtischen Umfeldes entsteht ein besonderer Ort. An der Nordseite des Cafés ist ein geschützter Hof entstanden. Er wird als Außenterrasse genutzt. An der Südseite befindet sich der Eingang für den Facultyclub und das Tagungszentrum mit gemeinsamen Foyer. Im Westen liegt der Haupteingang des Restaurants auf der Achse des schon vorhandenen Weges. Im Untergeschoss sind die Nebenräume angeordnet. Als Besonderheit des Innenraumes wird die alte Sternenkuppel über dem Dach des Restaurants als eine „Sternenbar“ in Form einer Rotunde aufgegriffen und gibt den Blick in die Kuppel mit Sternenhimmel frei. Die Kuppel wird durch eine Glasfuge bzw. Oberlicht sichtbar und steht mit ihren Bestandswänden „frei“ im Gastraum des Restaurants. Das transparente Gebäude soll Offenheit symbolisieren, ein Durchfließen der Natur ermöglichen und einladend sein. Sichtbarer Beton, naturbelassene Oberflächen und eine zurückhaltene, weitgehend materialgetreue Farbgebung bestimmen das Äußere des Baus. Im Inneren des Gebäudes zieht sich das Räuchereicheparkett durch alle öffentlichen Bereiche und verbindet so das Foyer mit dem Restaurant und dem Faculty Club. Um für jeden Anlass die passende Atmosphäre zu schaffen, wird ein dynamisches Lichtsystem installiert, welches verschiedene Lichtfarben erzeugen kann. |



